Das Landgut

 
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Auf der Fattoria Voltrona werden Wein und Oliven angebaut. Das Landgut erstreckt sich über insgesamt 40 ha Land mit Getreide und Futtermitteln. Neben den landwirtschaftlichen Produkten werden Islandpferde gezüchtet

Die Fattoria Voltrona ist eines der ersten Landgüter in der Toskana mit Ferienunterkünften und seit über 20 Jahren werden die Serviceleistungen und Gästebetreuung stets verbessert.

Von 1984 bis heute wurden die Gebäude ständig restauriert und in der Landwirtschaft wurde in besondere Pflanzenarten investiert. 

Sebastiano Leanza hat das Landgut 1978 erworben. 

Das Landgut war beinahe völlig zerstört: es gab kein Trinkwasser, kein Telefon und kein Gas. Die Stromleistung ging nur bis 160 Volt und die Straße ähnelte einem Eselspfad. 80% der Gebäude waren in einem äußerst schlechten Zustand und die beiden Heuschober waren bis auf die Grundmauern verfallen. Nur ein Gebäude war bewohnbar. Dornensträucher und wildwachsende Vegetation überwucherten den gesamten Olivenhain und die Wildschweine kamen bis in den Garten der Villa. Wenn man sich vorstellt, dass die Jäger die Dächer der Gebäude als Jägerstand benutzten, wird man sich des verlassenen Zustandes von Voltrona bewusst. 

In den achtziger Jahren hat das Gesetz der Region Toskana für die Vermietung von Unterkünften auf Landgütern den landwirtschaftlichen Sektor erneut zum Leben erweckt und den Bauern geholfen, eine neue Idee in der Landwirtschaft zu verwirklichen: der Bauer produziert ab jetzt nicht nur Lebensmittel, sondern bietet zusätzlich Serviceleistungen an und macht die Gegend, in der er lebt und arbeitet, bekannt. 

Im Sommer 1984 schliefen die ersten deutschen Gäste in dem bewohnbaren Teil des Gebäudes.
Der Begriff „Agriturismo“ (Urlaub auf dem Bauernhof) war sowohl den Bauern als auch den Gästen noch völlig unbekannt. Es handelte sich eher um ein neues Phänomen: es kamen Menschen auf der Suche nach dem einfachen Leben......